Städtische Küche
Schulgasse 31
Tel: 0664/884 95 148
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Hochbetrieb in der Städtischen Küche
Regionalität, Frische und Abwechslung – nach diesen Grundsätzen wird der Speiseplan gestaltet. Von Montag bis Freitag werden täglich für Frühstück, Mittag- und Abendessen rund 900 Menüs zubereitet.

Bereits vor sechs Uhr in der Früh beginnt der Arbeitstag in der Städtischen Küche im Gebäude des ehemaligen Internats. Immerhin gilt es, mit den Vorbereitungen für den Tag rechtzeitig zu beginnen. Denn schon vor Unterrichtsbeginn kommen die rund 170 Bewohner/-innen des neuen Internats (STEP-Gästehaus) zum Frühstücksbuffet. Dieses bietet eine große Auswahl an verschiedenen Lebensmitteln, damit die Schüler/-innen gut in den Tag starten können. Danach drängt bereits die Zeit, die Speisesäle müssen für das Mittagessen vorbereitet werden. Um 10:30 Uhr beginnt auch schon die Auslieferung der Jausen und Menüs für Kindergarten, Kinderkrippe und Hort. Alles folgt einem genauen Plan, jeder Handgriff muss sitzen, denn ansonsten könnte das Mittagessen für Schüler/-innen und Pädagog/-innen des Internats, der NMS, der BAfEP, der Berufsschule und des Poly nicht reibungslos abgewickelt werden. Sind diese Gäste dann erst einmal versorgt, beginnt schon wieder die Vorbereitung für das Abendessen der Internat-Bewohner/-innen. Und so endet der Arbeitstag in der Städtischen Küche meist gegen 19:30 Uhr.

Um all diese Speisen für so viele Gäste bestens vorzubereiten bedarf es eines guten Managements in der Küche. Dafür ist Küchenmeister Reinhard Geschray verantwortlich. „Damit alles funktioniert, ist eine gute Vorbereitung und Zusammenarbeit sehr wichtig. Zwischenmenschlich soll es passen und wer mich kennt, der weiß, dass mir Teamgeist und Kollegialität sehr wichtig sind.“ Vom Küchenteam werden täglich 170 Portionen Frühstück, 720 Mittagessen in zwei bis drei Gängen (einer davon vegetarisch), 140 Jausen und 170 Abendessen (ein bis zwei Gänge - großteils warme Hauptspeisen) zubereitet. Vor allem zu Mittag müssen die Essenszeiten genau koordiniert werden. Welche Gäste kommen wann, wer holt sein Menü vom Buffet, an welchen Tischen wird das Essen eingestellt?

Bei der Auswahl der Produkte für die Speisen legt Reinhard Geschray großen Wert auf Regionalität und Frische. Außerdem wird nun verstärkt Bioware eingesetzt. „Das Gemüse ist komplett aus biologischem Anbau, auch bei Molkereiprodukten und Fleisch kaufen wir verstärkt bio“, betont der Küchenmeister. Für Reinhard Geschray ist es außerdem besonders wichtig, auf Fertigprodukte so gut als möglich zu verzichten. Egal ob Reisfleisch, Pizza, Frittaten, Erdäpfelpuffer, Salate, Kuchen, Buchteln, Knödel, Suppen & Saucen — alles wird in der Küche frisch zubereitet. Dabei wird auf die schonende Zubereitung der Lebensmittel geachtet. Die Qualität soll stimmen und es soll natürlich schmecken. Reinhard Geschray weiß, dass das nicht immer einfach ist, aber: „Allen Menschen Recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann. Wir treffen bei der Menüauswahl nicht immer den Geschmack aller Gäste. Aber ich kann versichern, dass wir uns bemühen und unsere Speisen frisch, mit regionalen Zutaten und vor allem schmackhaft und abwechslungsreich zubereiten.“