Bürgermeister LAbg. Georg Rosner (Foto by Lexi)

 

In Oberwart geht auch in Zukunft was weiter

1,8 Millionen Euro für die Infrastruktur

 

Der Gemeinderat hat bei der gestrigen Sitzung den Voranschlag 2020 beschlossen. Für wichtige Infrastrukturprojekte stehen im kommenden Jahr 1,8 Millionen Euro zur Verfügung, diese können ohne Fremdfinanzierung investiert werden. Gleichzeitig wird der Weg des Schuldenabbaus fortgesetzt.

 

Nachhaltige Projekte für die Stadt

Schon in den vergangenen Jahren wurde in Oberwart intensiv daran gearbeitet, die Infrastruktur zu verbessern. Von den Straßen über Kanal und Wasser bis hin zur Beleuchtung – Projekte konnten nachhaltig und erfolgreich für die Zukunft umgesetzt werden. Diese Maßnahmen haben auch im finanziellen Bereich positive Auswirkungen, denn mit der Sanierung kaputter Straßen und der desolaten Kanalisation sowie durch die Erneuerung veralteter Wasserleitungen und in die Jahre gekommener Straßenbeleuchtung wurden nicht nur die Ärgernisse für die Oberwarter Bürger/-innen beseitigt. Die Stadt erspart sich dadurch rund 280.000 Euro Folgekosten pro Jahr. Geld, das für weitere Maßnahmen zur Verfügung steht.

Investitionen ohne Darlehensaufnahme möglich – Schuldenabbau geht weiter!

Insgesamt wird die Stadtgemeinde Oberwart 2020 1,8 Millionen Euro für weitere Infrastrukturprojekte investieren. Besonders erfreulich dabei ist, dass diese Summe aus Eigenmittel finanziert werden kann – eine Darlehensaufnahme ist nicht notwendig. Im Gegenteil, es wird gleichzeitig gelingen, Schulden in der Höhe von 800.000 Euro abzubauen. „Letztendlich ist es durch eine konsequente Budgetdisziplin zu diesem erfreulichen Ergebnis gekommen. Mir ist es wichtig, die Finanzen der Stadt im Blick zu haben und auf notwendige Investitionen in der Zukunft gut vorbereitet zu sein“, betont Bürgermeister LAbg. Georg Rosner.

Projekte 2020

Auf die Stadt warten große Herausforderungen – eine davon wird der Neubau der Volksschule sein. Ein Grundsatzbeschluss wurde gestern im Gemeinderat gefasst. Derzeit läuft die Planungsphase und der Architekturwettbewerb ist in der Vorbereitung. Weitere Projekte, die 2020 umgesetzt werden sollen:

  • Für die Freiwillige Feuerwehr St. Martin/Wart wird ein neues Fahrzeug angekauft. 180.000 Euro sind dafür budgetiert.
  • Für den Hangwasserschutz in St. Martin/Wart wurden 60.000 Euro veranschlagt.
  • Für die Sanierung der Ufermauer bei der Pinka (ehemaliges Hotel zur Pinka ca. 120 Meter flussabwärts) sind 120.000 Euro eingeplant.
  • Ein großes Vorhaben für 2020 ist die Sanierung und Erneuerung der Prinz Eugenstraße. 380.000 Euro werden hier investiert.
  • Für den Wasserleitungsbau bzw. die Leitungssanierung „Am Telek“ und „Beim Wasserwerk“ sind insgesamt 390.000 Euro veranschlagt.

 

In Oberwart geht auch 2020 wieder was weiter

Der Voranschlag für das kommende Jahr wurde gestern bei der Gemeinderatssitzung mehrheitlich beschlossen. Bürgermeister LAbg. Georg Rosner zeigt sich äußerst zufrieden mit den Zahlen: „Wir – die politischen Vertreter von Oberwart und St. Martin/Wart – wurden gewählt, um dafür Sorge zu tragen, dass sich unsere Stadt erfolgreich und nachhaltig entwickelt und sie für ihre Bürger/-innen lebens- und liebenswert bleibt. Der Voranschlag 2020 spiegelt die unermüdliche Arbeit der vergangenen Jahre wider. Sachlichkeit und Zusammenarbeit werden für mich immer im Vordergrund stehen, denn dies sind die Grundlagen dafür, dass in Oberwart und St. Martin/Wart auch in Zukunft was weitergehen kann. Die äußerst solide Finanzbasis unserer Stadt hilft uns, den Fokus ganz klar auf Zukunftsprojekte zu richten. Wir sind auf dem richtigen Weg. In diesem Zusammenhang danke ich auch den Mitarbeiter/-innen der Stadtgemeinde Oberwart für die gute Zusammenarbeit und ihre stetigen Bemühungen unsere Stadt weiter voran zu bringen.“