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Sanierung und Umbau Rathaus Oberwart

Am 1. September 2015 tagte der Gemeinderat und beschloss unter anderem die Auftragsvergabe für die Sanierung und den Umbau des Rathauses an Architekt Gerald Prenner. Die Errichtungskosten werden sich auf rund 4,5 Millionen Euro belaufen. 2017 soll das Haus dann in neuem Glanz erstrahlen.

Das Oberwarter Rathaus ist ein Gebäude mit Geschichte. Das Haus am Hauptplatz gibt es seit 1905. In den letzten Tagen des zweiten Weltkrieges ist das Rathaus in Brand gesteckt worden und bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Mit viel Engagement und nach dem Vorbild des einstigen Gebäudes wurde das Haus wieder aufgebaut und konnte am 4. September 1949 seiner Bestimmung übergeben werden. Das Amtsgebäude der Stadtgemeinde Oberwart hat seitdem viele Veränderungen in der Organisation einer Kommune miterlebt, wurde selbst aber nie in großem Umfang saniert. Der Zahn der Zeit nagt an allen Ecken und Enden: Feuchtigkeit, Schimmelbefall und Barrieren für alte und gehbehinderte Menschen sind Umstände, mit denen die Verwaltung und auch die Bürger/-innen zu kämpfen haben.

Im April dieses Jahres wurden sieben Architekten aus Oberwart eingeladen, am Wettbewerb für die Sanierung und Neugestaltung des Rathauses in Oberwart teilzunehmen. Fünf Entwürfe wurden beim Wettbewerbsbüro (IBW IngenieurBüro Wachter GmbH) abgegeben. Ende Juni fand im Rathaussaal die Jurysitzung zur Beurteilung der Beiträge zum Architektur-Wettbewerb „Rathaus Oberwart“ statt. Eine Jury, die sich sowohl aus Fachjuroren als auch politischen Vertretern der Stadt zusammensetzte, hat dabei die eingereichten Projekte nach strengen Kriterien bewertet. Als Sieger ging der Vorschlag von Architekt Gerald Prenner hervor. Über den Sommer gab es einige Nachbesprechungen, in denen Kleinigkeiten adaptiert und angepasst wurden. In der Gemeinderatssitzung vom 1. September 2015 wurden nun der Entwurf und die Vergabe der Planungsarbeiten beschlossen.

Architekt Gerald Prenner erklärt die wesentlichen Punkte seines Projektes: „Das alte Rathausgebäude trägt mit seiner symmetrischen historisierenden Fassade wesentlich zum Straßenbild von Oberwart bei. Die Erhaltung der Ansicht im Zuge der Sanierungsmaßnahmen stellt daher ein wichtiges Kriterium dar. Der Notwendigkeit einer barrierefreien Erschließung des Gebäudes wird mit einer neuen vorgelagerten Rampenanlage in Sichtbeton, die auch Sitznischen für Wartende anbietet, Rechnung getragen.“ Während die Vorderansicht des Hauses also nur wenig verändert wird, kommt es im Foyer und im hinteren Bereich des Rathauses zu einer umfassenden Neugestaltung. Beim Betreten des Gebäudes gelangt man in eine große Eingangshalle, in der man beim Bürgerservicebereich empfangen wird. Dieser ist sowohl von der Straßenseite als auch von der Hofseite barrierefrei erreichbar und wird hell und freundlich gestaltet. Von hier aus können die Bürger/-innen zentral über offene Gänge oder mit dem Aufzug in die jeweiligen Abteilungen gelangen. Die beiden bestehenden Stiegenhäuser werden abgetragen und durch einen Neubau (inklusive Stiegenhaus und Sanitärräume) ersetzt. Dieses neu gestaltete Element wird auch den Hintereingang des Rathauses prägen.

Das jetzige Schmuckstück des Hauses — der Rathaussaal — wird auch nach der Sanierung eine wesentliche Rolle spielen. Er soll zur Gangseite hin geöffnet werden, sodass auch von dieser Seite eine Belichtung möglich ist. Außerdem wird es für Empfänge und Feierlichkeiten eine Dachterrasse geben, die vom Saal aus erreichbar ist. Der Rathaussaal selbst erhält eine direkte und indirekte Beleuchtung und wird multimedial nach dem Stand der Technik ausgestattet. Die Besprechungsräume (Fraktionszimmer) und auch der neue kleine Trauungssaal werden sich in Zukunft im ersten Stock befinden. Die Gangbereiche erhalten Oberlichter und sollen dadurch an Freundlichkeit gewinnen.

Das gesamte Gebäude wird einer thermischen Sanierung unterzogen, wobei im Bereich der Straßenfassade eine Innendämmung angebracht wird, um die historische Fassade erhalten zu können. Die Fenster werden durch zeitgemäße Konstruktionen ersetzt, wobei hinsichtlich der Gestaltung auf den Erhalt der vorhandenen Gliederung geachtet wird. Neben den hier genannten Maßnahmen wird es natürlich auch zu einer Neuausrichtung der Büroräumlichkeiten und weiteren Sanierungsarbeiten kommen, die das Rathaus Oberwart zu einem modernen und bürgerfreundlichen Verwaltungsgebäude machen. Schaubilder und Pläne können von Bürger/-innen übrigens in den nächsten Wochen im Rathaus begutachtet werden.